Wirsberg meets Morton Rhue

Am 20.3.2017 konnte der Q11-Englischkurs von Herrn Flöter im Rahmen der Jugendbuchwoche in der Stadtbücherei Morton Rhue treffen. Der bekannte amerikanische Autor, der u.a. „Die Welle“ geschrieben hat, las aus seinem neuen Roman „Dschihad online“, das sich mit dem Problem der Radikalisierung muslimischer Jugendlicher in westlichen Staaten beschäftigt und auch die Einflüsse des Internets und der US-Außenpolitik beleuchtet. Nicht nur die Lesung in englischer Sprache sondern auch Morton Rhues Ausführungen über seine Motivation, den Schreibprozess und politische Reaktionen stießen auf großes Interesse bei seinen Zuhörern und führten zu einer sehr lebendigen und informativen Gesprächsrunde im Anschluss. Mit Morton Rhue durften wir einen äußerst sympathischen und sehr interessanten bekannten amerikanischen Autor der Gegenwart kennen lernen, wofür wir uns auch bei der Stadtbücherei Würzburg herzlich bedanken!

Abend der Modernen Fremdsprachen

Einen wirklich bunten und lebendigen „Abend der modernen Fremdsprachen“ konnten Schüler, Eltern und Lehrer am Freitag, dem 22. Juni 2012, im Musiksaal des Wirsberg-Gymnasiums erleben.

Eingestimmt wurden die sprachbegeisterten Zuschauer bereits mit einem „Theater in der Tür“, präsentiert von Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen unter der Leitung von Studentinen des Lehrstuhls für Kunstpädagogik der Universität Würzburg und der Fachschaft Kunst, OStRin Sabine Blum-Pfingstl.
Der Conférencière Sarah Garrett, die souverän durch das Programm führte, gelang es gleich zu Beginn mit dem Gedicht „The smile Virus“ von Russell H. Conwell, alle mit ihrer guten Laune anzustecken und für den gemeinsamen vierstimmigen (!) und viersprachigen (!) Kanon „Bruder Jakob“ zu begeistern.

Danach präsentierten die ganz kleinen und neuen Sprachlerner der Klasse 5c mit Unterstützung der Filmgruppe, ihre Interpretation des Märchens „Little Red Riding Hood“ – fortgeführt von „Los Animales“ der Spanischlerner, die in einer lustigen Szene die unterschiedlichen Tiere so überzeugend darstellten, dass selbst die Kleinsten unter den Zuschauern begeistert dem Stück folgen konnten, obwohl sie kein Spanisch verstehen.
Auch das sich anschließende Lied „Guantanamera“ brachte die Zuschauer in Urlaubsstimmung und ließ sie auf den Stühlen mitwippen.

Julia Hausmann und Johanna Müller präsentierten die Fabel „Le corbeau e le renard“ von Jean de La Fontaine, und stimmten so auf humorvolle Art und Weise auf das für die Pause vorbereitete Käsebüffet ein.
Diese Pause nutzte das P-Seminar Spanisch unter der Leitung von Sabrina Böhm, das für das Catering sorgte, gleichzeitig dazu, ihr Projekt „Hilfe für Straßenkinder in Peru“ vorzustellen.

Die zweite Hälfte des Abends wurde mit der Szene „The Unicorn in the Garden“ von James Thurber eröffnet, in der ein Mann sehr glücklich ist, sich seiner Frau entledigt zu haben – was für die „Herren“ des sich anschließenden lateinamerikanischen Tanzes ein Desaster gewesen wäre: Freda Mattstedt und Maria Pevzner tanzten so bezaubernd, dass die Zuschauer erneut ins Schwärmen gerieten.
Die Szene „Le chat à l’aéroport“ wurde von Andrea Prestle und Miriam Vogt selbst geschrieben ; sie zeigten damit, wie sie sich auf ihre Prüfung des französischen Sprachdiploms DELF vorbereit haben. Zwei Lieder wurden im Anschluss dargeboten: Paul Köster demonstrierte sein Können mit „Foggy, foggy dew“, begleitet von Lea Berninger, und die „Franzosen“ zeigten Lebensfreude im Lied „Je veux“ von ZAZ.

Doch auch Ernsthaftigkeit hatte an diesem Abend seinen Platz. Beklemmend die Dichte der Empfindungen in dem „Gedicht über den Stierkampf“. Es wurde eindrucksvoll vorgetragen von Samira Heid, Isabella Sharvadze, Annika Schyschka und Dorothea Schmitt.
Auch Verena Osthoffs Monolog aus „Julius Caesar“ zeigte eine große schauspielerische Leistung und ihren exzellenten Ausdruck in der Fremdsprache.

Sarah Garretts Sketch „The fatal English Lesson“ riss die Zuschauer zum Lachen hin, erinnerte sich manch einer doch an seine eigene Schulzeit – und ein Lob an die Schüler, die hervorragend ihre Sprachfertigkeit beweisen konnten. Etwas zum Schmunzeln und Nachdenken boten die kleinen Rätsel, die „English Riddles“, mit denen der Abend einen gelungenen Abschluss fand.
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Helferinnen und Helfer!

Merci! Thank you! Gracias!

StDin Helga Ettemad Said, StRin Sabrina Böhm, StRin Anja Schmitt-Raiser



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